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Freitag, 25. Januar 2019

BYE BYE, COLBERT REPORT!

[Dieser Text entstand -Überraschung!- anlässlich des Endes des Colbert Reports und war ursprünglich an einem anderen Onlineort zu sehn.]
Colbert Report, fare thee well… (die folgenden Zeilen sind von vielleicht sogar grenzwertigem Lob und positiver Huldigung durchzogen. …Deal with it!)
Wir könnten endlos in fabulös unterhaltsamen COLBERT REPORT Momenten schwelgen, denn diese Show...

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Dienstag, 31. Juli 2012

"Get ready for Obamacare, folks. Instead of taking you to a hospital they throw you on a rolling disco bed and cram you a thousand at a time in a stadium where spectators cheer when your colonoscopy gets thrown up on the kiss cam!"

"Naturally, the U.S. trails in Gold. Because every time we do win one, we hand it over on the Podium to pay off our national debts."



"The working people love Dressage."


Dienstag, 15. Mai 2012



Ebenfalls grandios und aus der gleichen Sendung (ich wollte nicht nur noch ein Video einbetten, ist immer so sperrig):  http://www.colbertnation.com/the-colbert-report-videos/414027/may-09-2012/barack-obama-vs--north-carolina-on-gay-marriage

Dazu passt finde ich auch dieser kleine Artikel über mutmaßliche christliche Trauungen gleichgeschlechtlicher Paare im 11./12. Jahrhundert: http://anthropologist.livejournal.com/1314574.html 

Freitag, 9. März 2012

Leg das Tambourin weg

 Thomas Gottschalk Anfang des Jahres über "Gottschalk Live"
"Es gibt im Fernsehen nichts mehr zu erfinden. Ich habe natürlich mir das bruchstückhaft zusammengesucht. Ich sehe in Amerika – und das hat mir schon gefallen – mehr Menschen, die leben im Fernsehen. Menschen, die sich erregen, teilweise unsinnig, wenn ich diesen unsympathischen O ́Reilly sehe, der da jeden Abend vor sich hinschimpft. 

Aber dann sehe ich eine Colbert, dann sehe ich einen Stewart, das sind alles Leute, die mit einer inneren Erregung zur Sache gehen. Das sind keine nüchternen Kommentatoren. Mich nervt es bei uns, dass einfach mit so einer Ernsthaftigkeit – das ist ja kein wirklicher Ernst, es ist eine gezwungene, offensichtlich dem Thema angemessene Ernsthaftigkeit - und von diesen Themen, die Ernsthaftigkeit benötigen, halte ich mich fern." 

Auch wenn man auf Anhieb denkt, man habe sich verlesen oder verhört. Thomas Gottschalk verglich sich in der PK seiner neuen Show tatsächlich mit Stephen Colbert.  Schon rein faktisch und logisch ein ziemlich behämmertes Unterfangen. Jon Stewarts und Stephen Colberts Sendung sind rein formattechnisch aus anderen Hölzern geschnitzt. Abgesehen davon, dass beide Shows natürlich komplett durchgescripted sind (etwas wogegen sich Gottschalk ja ständig wehrt), kommt Stewart aus der Stand-Up und Colbert aus der Impro-Theater Szene. Thomas Gottschalk ist ein hin und wieder schlagfertiger Moderator. Stephen Colbert spielt eine neo-konservative Figur namens Stephen Colbert. Seine gesamte Sendung besteht mit der Ausnahme von geschickt gewählten Pathos-Einlagen aus Ironie und Satire.Woher zum Teufel kommt dieser Vergleich überhaupt?

Ich glaube folgende Ausschnitte verdeutlichen die zwischen Gottschalk und Colbert liegenden Universen:

Stephen Colbert:






Thomas Gottschalk hat einige Stärken. Die Mitwirkung an Musiknummern gehört nicht dazu:



ROFL. Manchmal hilft es sich darüber im Klaren zu sein, was man kann.

Was Thomas Gottschalk mit "innerer Erregung" beschreibt ist, ist meiner Meinung nach übrigens ein tatsächlich existentieller Aspekt in der Unterhaltungsmoderation. Ich würde "innere Erregung" einfach mal mit Spielfreude übersetzen.
Wenn man bemerkt, dass der Moderator explodieren könnte (man beachte den Irrealis) vor Freude, bleibt einem eigentlich nichts anderes übrig als selbst auch Glückshormone zu produzieren. Colbert ist darin wirklich König. Aber auch hierzulande gibt es doch viele Beispiele für Menschen, deren Freude und (sehr wichtig, weil es Eckhard von Hirschhausen ausschließt) Souveränität vor der Kamera auch auf unsere Seiten der Bildschirme überstrahlt: Ina Müller, Götz Alsmann, Jan Böhmermann ... und, was mir in letzter Zeit wirklich überraschend aufgefallen ist: Harald fucking Schmidt. Schmidt geht gut ab in letzter Zeit. Ich empfehle mal reinzugucken.


Mittwoch, 1. September 2010

Baumärzte*

Mein Bruder bei dem Versuch per Internetrecherche Bäume zu diagnostizieren.


Mich erinnerte das stark an diesen Sketch von Stephen Colbert, Paul Dinello und Amy Sedaris:







*Demnächst auf VOX.

Samstag, 19. Dezember 2009

Suburban State Of Mind

The Colbert ReportMon - Thurs 11:30pm / 10:30c
Alicia Keys - Empire State of Mind (Part II) Broken Down
www.colbertnation.com
Colbert Report Full EpisodesPolitical HumorEconomy


Ich bin dabei ein paar shiny posts vorzubereiten. Geduld, Geduld.* Bis dahin kann ich nur dieses Video von Colberts super-fantastischem Auftritt mit Alicia Keys anbieten. Das ist nicht das erste Mal, dass Colbert mit seinen Gästen zusammen singt. Aber ich würde sagen, das ist sein bisher bester Auftritt. Der Song groovt einem die Socken von den Füßen und Colberts Vorstadtversion schmeißt mich jedes Mal wieder vom Stuhl. Ja. Ich bin süchtig nach dieser Performance! Ina Müller, take note!

Hier ist der "Empire State Of Mind"-Alternativtext zu Colberts Vorstadterfahrungen:

I love New York, King of all the Cities Lived up by the Guggenheim,
’til I got some kiddies
Moved to Connecticut, ‘bye George Pataki
Volvo to the dry-cleaners, pickin’ up my khakis
Shoppin’ mall is close, my community is gated
My shorties are all private school educated
Home theater system, 60-inch plasma
Clean suburban air, much better for my asthma
Still hit the city, Times Square, keep it real
Hard Rock Cafe for the appetizer deal
M&M Store, Disney Store, I’m in heaven
I own this town from 41st to 47th
Take you to The Lion King, that show is fantastic
Leave half an hour early so I can beat the traffic
I can get home really fast, driver rocks an E-Z Pass
Land of cheaper gas and the upper middle class






* Yep... Selbstgespräch.

Mittwoch, 21. Januar 2009

My heart is gonna burst because it's so full of rainbows!

Ok. Tun wir einfach mal so als ob nicht bereits schon 50% dieses Blogs aus Daily Show/Colbert Report Video-Ausschnitten bestünden.

Stephen Colbert, Ex-Korrespondent in Jon Stewarts Daily Show und seit einigen Jahren Unterhalter in seiner eigenen Late-Night-Politsatireshow THE COLBERT REPORT, ist
eigentlich am besten in extremen emotionalen Situationen. Nicht umsonst betonte er in einer seiner ersten Sendungen, in Anspielung an die mit geringem Intellekt und hoher Kapazität an Wut agierenden fundamentalistischen amerikanischen Mediendemagogen wie Rush Limbaugh, dass seine Gedanken aus seinem Magen ("straight from the gut") kommen. Wut, Jubel, Traurigkeit, Verzweiflung. Eigentlich ist Colbert so eine Art Tinkerbell und kennt nur emotionale Extrema. Ich glaube wenn einem die Umstände des amerikanischen Fernsehens nicht sonderlich bekannt sind, ist es eher schwierig die Figur, die Stephen Colbert und seine Autoren, kriert haben, zu verstehen. Vielleicht kann einem dabei dieses Interview helfen

Was er gestern abgezogen hat war auf alle Fälle ganz nach meinem Geschmack.